Linde
Sie gilt als Symbol für Liebe und Gerechtigkeit. Ihr Ort ist ein Platz der Gemeinschaft. Darum bemerkte Martin Luther einst: „Wenn wir Reiter sehen unter der Linde halten, dann ist das ein Zeichen des Friedens. Denn unter der Linde pflegen wir zu trinken, tanzen, fröhlich sein. Die Linde ist unser Friede- und Freudebaum.“
Wundert es dann, dass die 89er Revolution vom Ort bei den Linden (Leipzig)  aus einen friedlichen Verlauf nahm ?

Name & Art
Es mag um die Mitte des 13. Jahrhunderts gewesen sein, da bewegte sich durch das Dörflein Lindenau ein gar merkwürdiger Zug. Seltsame Männer, ... das Antlitz nach vorn geneigt, die Hände gefaltet oder ein Kettlein aus Rosenkranzperlen tragend, ein frommes lateinisches Lied singend, so nahten sie dem Ranstädter Tore, zu nicht geringer Verwunderung des Torwärters. Schon wollten sie, ohne ihn zu beachten, durchs Tor schreiten. Da stellte er sich ihnen mit ausgebreiteten Armen entgegen und rief: „Haltet an, fromme Brüder! Der Schultheiß dieser Stadt hat mir geboten, jedweden Fremdling, der Einlaß begehrt, zuvörderst zu fragen nach Namen und Art. Und so frage ich euch denn: „Wer seid ihr?“

Aus der Leipziger Heimat/Geschichten/Stadtbilder/Wanderungen
Bearbeitung von Alfred DobritzschVerlag Schlimpert & Püschel G.m.b.H.
Meißen,
zweite Auflage, ohne Jahr

 

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